Irgendwo im Nirgendwo – ging’s mir noch nie so gut wie jetzt und hier.

7. August 2016

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Ich kann nicht loslassen. Ich kann aber auch nicht festhalten. Will immer das Alte. Aber auch das Neue. Ich kann nicht sagen was mich stört, kann aber auch nicht so tun als wäre nichts. Mir geht alles immer ziemlich nah, damit es mir im nächsten Moment schon wieder scheiß egal ist. Ich liebe es Drama zu machen, will schließlich nicht einschlafen im Leben. Ich hab immer ganz viele Ideen. Ich verwerfe sie. Oder greife sie erneut auf. Jahre später. Ich hab immer ganz viele Träume, die immer wieder ersetzt werden. –  Ich komme nie an. Weil ich immer weglaufe. Zu faul bin. Um Durchzuhalten. Zu faul bin. Um Nachzudenken. Zu faul bin. Um Festzuhalten. Zu Faul bin. Um Chancen zu geben. Sähe die Samen, doch bin zu faul die Früchte zu ernten. Continue Reading…

Peter Pan, mein bester Freund.

29. Juli 2016

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Wenn Scheitern mich plötzlich glücklich macht. Und jung sein relativ ist. Die Erkenntnis, dass die Leute egal ob mit 20, mit 30, mit 40 das immer noch genauso tun. Verloren sind. Vielleicht. Manchmal. Dass man doch irgendwie alle Zeit der Welt hat. Wenig Struktur. Machen was man möchte. Tob dich aus! – Ein Spielplatz für Erwachsene. Berlin. Ein kleines bisschen Niemandsland. Voll mit Leuten, die nicht erwachsen werden wollen. Und gleichzeitig streben. Nach Erfolg. Perfektion. Ankommen. Doch man weiß selbst nicht wo. Continue Reading…

Irgendwann.

25. Juli 2016

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Die Angst besiegen und mehr Leichtigkeit gewinnen. Mehr Mut fassen man selbst zu sein. Den Charakter offenbaren. Ohne Filter. Von Tag Eins. Weiterziehen bei Unverständnis. Treu bleiben. Ausrutschen. Aber ehrlich sein. Zu seinem eigenen Spiegelbild. Die Nervosität beginnt zu verschwinden, all die Panik und das Hoffen. Das perfekte Leben. Ich will es nicht. Denn mein Chaos riecht nach Vanille und nur zwischen den bunten Scherben fühle ich mich wohl. Er kam und wollte aufräumen: doch ich bin noch nicht so weit. Ich hab mich grad erst eingelebt. Ich bin noch nicht bereit! 

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Keine Romanfigur

20. Juli 2016

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Vielleicht hat mich Shakespeare aufgegabelt und mich als Muse genommen. Hat mich nach Verona gesteckt. Und das Gift weggelassen. Hat mir Liebe geschenkt. Und mir Schlösser gebaut. Und einen Romeo gesucht.

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Vom Tiefsten Herzen.

6. Juli 2016

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Juni, 2016: Und als ich in seine Augen sah tat es mir weh. Weil er zu gut für diese Welt war. Er trug so viel Gefühl in sich um all die anderen Männer damit einzudecken. –

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Das Bilderbuch ist ausgemalt.

4. Juli 2016

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Dezember 2014 – Manchmal muss man Dinge beenden, weiterziehen, Routine wechseln, die Gewohnheit stoppen und loslassen. Denn sonst dreht sich die Welt nicht weiter! Vielleicht habe ich mich in das Dorf von „Mr. Wrong“ verirrt und vielleicht habe ich mich auch etwas in seinen blauen Augen verloren. Doch unsere Reise ist hiermit beendet. Ich verlasse dein Hostel. Danke, für die Gastfreundschaft. Doch was will ich mit jemanden, der immer noch bei Start steht, während ich kurz davor bin durchs Ziel zu laufen? Continue Reading…

Herzklopfen resistent.

24. Juni 2016

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Und auch wenn er mich zum Abschied innig küsst, ist das wohl mittlerweile einfach nur eine moderne Art der Umarmung. Eine Gute Nacht-Nachricht am Abend ist das Kontakthalten, falls Claudia am Dienstag absagt. Und ein „Nee, sorry, muss morgen früh raus“ ist oft eine Metapher für „Heute knall ich schon Sophie“.

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Kurz davor zu sein und dann wieder ganz weit weg.

21. Juni 2016

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Komisch wie viel sich in einem Jahr ändern kann. Wie die Menschen erscheinen und wieder verschwinden. Aus dem Leben gestrichen sind und man trotzdem an entscheidenden Tagen immer noch an sie denkt. Gedanklich zünde ich dir hiermit eine Kerze an. Backe dir einen Kuchen, singe ein Ständchen und wünsche dir komischerweise vom Herzen immer noch alles Liebe!
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Shakespeare wäre diesmal nicht stolz auf uns.

26. Mai 2016

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Shakespeare wäre diesmal nicht stolz auf uns.

Ich halte immer noch nach dir Ausschau. Ich kann mein Herz laut schlagen hören, und mein Gehirn schaltet jedes Mal erneut auf Play. Du warst die Lieblingsszene im Film meines Lebens, aber immer wenn ich dir zu nah kam, fing sie an sich aufzuhängen. Die Filmklappe fällt. Die Lichter auf uns. Und wir haben gemacht, was die da von uns wollten. Und dann saßen wir in der Falle. Wir hatten zu viel Puder im Gesicht. Ich versuchte dir Zeichen zu geben während ich meinen Text runter ratterte. Cut! Die nächste Szene. Ich nehme deine Hand. Drücke sie ganz fest. Heimlich. Wie zwei Marionetten. Cut! Das Licht wird verschoben, die Klappe fällt erneut!

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Ein bisschen Kunst in ganz viel Chaos

19. Mai 2016

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Berlin ist nicht immer schön. Es kann trist und trüb sein. Es hat Charme. Aber auch nicht immer. Berlin ist speziell. Berlin ist bunt. Aber irgendwie kann es auch ganz schön schwarz weiß sein. Berlin ist nicht Deutschland. Es ist der Ort an dem sich die Welt trifft. Austauscht. Es ist vielfältig. Facettenreich. Doch anfangs fehlte mir fehlte die Farbe. Ich marschierte los, es war anders und ich passte irgendwie nicht rein. Hab nicht wirklich den fahrenden Zug gefunden. Bin falsch eingestiegen. Ich war Passant, erkundete. Doch vieles war mir suspekt. Die Menschen. Ich selbst. Ich wusste nicht wie man kompatibel wird. Wie das hier alles abläuft. Wollte immer nett sein, war naiv. Sah in jedem Menschen das Gute. Der erste Eindruck. Nur der zählt. Dabei stimmt das so gar nicht. 

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There you go again making me love you.

16. März 2016

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Wenn ich meinen Freunden von ihm erzähle, dann drehe ich die Sättigung herunter. Dass das alles kühler wirkt – so als wäre es mir egal. Ich greife nach meine Pokerface Brille, lege einen Hauch Spott in meine Stimme. I don’t care, i love it – wähle ich zusätzlich als Hintergrundmusik. Denn niemals würde ich es wagen, meinem Ego so eine Niederlage anzutun. Ich begreife selbst nicht, warum mich das alles so packt. So aufwühlt. Mitreißt. Seit wann aus dem lockeren Elektro, plötzlich eine melodische Ballade wurde.

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I Ask Myself „What Am I doing Here?“

9. März 2016

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Die Welt wollte ich sehen: Raus aus dem Dorf. Rein ins Leben. Die Träume gingen viel zu weit, als dass es mich dort hätte halten können. Begeisterung. Adrenalin. Ich hatte so viele Pläne, Neugier, Mut. Ich stürmte direkt Richtung Fremde, ließ Altes zurück. Auf eigenen Füßen wollte ich stehen. Entscheidungen treffen. Ich wollte erwachsen sein. Sofort und zu hundert Prozent. Ich wollte funktionieren. Stark sein. Makellos. Bewundern. Und vielleicht auch bewundert werden. Ich wollte mutig sein. Applaudieren. Wollte Geschichten schreiben und Träume erfüllen. Wollte erforschen, entdecken. Spannung in mein Leben bringen. Die Welt sehen. Kennenlernen. Ich wollte ich sein. Mich selbst finden. Die große Liebe suchen. Den Sinn des Lebens. Ich wollte alles richtig machen. Träumte von dem großen Leben, Spaß und Abenteuer. Von vielen Freunden, Multi Kulti und durchtanzten Nächten. Träumte von geregelten Alltagen und der Kontrolle. Von einem großem Lächeln. Zufriedenheit. Geborgenheit. Ein neues Nest. Selbst aufgebaut.

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Design A Life You Love

24. Februar 2016

1„Gescheiterte Projekte auf zwei Beinen.
Überall um mich herum.“ –

Wir wollen alles haben und gleichzeitig nichts geben. Wir wollen die Welt erkunden und gleichzeitig das Bett nicht verlassen. Wir wollen viel essen, aber Größe 34. Wollen Geld, aber nichts leisten. Widersprüche. Wir wollen uns nicht mehr binden, weder an die Beziehung noch an den Beruf. Wir wollen offen sein für alles, aber gleichzeitig träumen wir von Halt und Sicherheit. Einem Haus mit Garten, einem Hund, zwei Kindern. Aber wir wollen auch weiterhin die Nacht durchtanzen, Gin Tonic trinken und nicht daran denken was morgen ist. Wir wollen unser eigenes Projekt starten. Unabhängig sein. Uns selbst zum Himmel loben. Ganz alleine mit Erfolg. Ohne chemischen Substanzen. Und das am Besten für immer. 

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